Übersicht aller Seminare
G1   Psychologische und theologische Grundlagen
    Motivation und Zielvorstellung, verschiedene Seelsorge-Richtungen, Welt- und Menschenbild aus biblischer Sicht, die Einheit der Persönlichkeit, Kausalität und Finalität, der Lebensstil und seine Bedeutung für den Seelsorgeprozess, die Person des Seelsorgers, die Einheit der Persönlichkeit, der Lebensstilschlüssel, die Preis-Gewinn-Frage

G2   Familien- und Geschwisterkonstellation A
    Das Genogramm, Familiäre Prägungen und deren Auswirkungen, Geschwisterfolge, der Platz des Einzelnen in der Familie, Familienwerte, Familienstrukturen, Familienmotto, Mutter- und Vaterschaft als Prägungsmuster für die Kinder, Erarbeiten der Familien- und Geschwisterkonstellation
G3   Persönlichkeitsstruktur und Glaube
    Die Persönlichkeitsstruktur in ihren Auswirkung auf Denken, Leben, Glauben und Beziehungen, Stärken, Ängste und Schwächen, Arbeit am Charakter, Erarbeiten der eigenen Charakterstruktur, Kurzdiagnose, Lebensziele und Problemfelder, die Chance der Veränderung
G4   Gesprächsführung A
    Grundhaltungen in der Gesprächsführung, das Spiegeln, verbale und nonverbale Kommunikation, das Erstgespräch, Erarbeitung des Auftrages, Annehmen und Wertschätzen, Echtheit, Neutralität, Ratschläge und Ich-Botschaften, systematisches Erarbeiten eines Problems, Gesprächskiller und Gesprächsförderer, heraus aus der Sackgasse, Hausaufgaben

G5   Erarbeitung des Lebensstils
    Praxisseminar, Erarbeitung des Lebensstils: an Hand des Mosakbogen, der Familienkonstellation, der Problemschilderung, eines Selbsterforschungsbogens, projektives Erarbeiten des Lebensstils, Präzisierung des Lebensstils im Lebensstilschlüssel

A1   Soziale Kompetenz
    Eignungstest und Eignungskolloquium, in Beziehungen leben, soziale Gleichwertigkeit, sich durchsetzen und nachgeben können, Umgang mit anders Denkenden, Frustrationstoleranz, Toleranz, um Vertrauen und Sympathie werben, Mut und Demut, Aufrichtigkeit und Offenheit, Empathie, sich selbst schützen, Kritikfähigkeit

A2   Frühkindliche Erinnerungen A
    Frühkindliche Erinnerungen und ihre seelsorgerliche Bedeutung für das persönliche Konflikt-Management, Erhebung und Auswertung, erarbeiten der versteckten  Handlungsmuster, die Vermeidungsfrage, Wurzelbehandlung der enthaltenen Lebens-Strategie, Pflichtseminar!

A3   Umgang mit Ängsten
    Der Kreislauf der Angsterfahrung, körperliche Symptome, gesunde und krankhafte Angst, die Entstehung krankhafter Ängste, die wichtigsten Angststörungen, die vier Persönlichkeitsstrukturen und ihre typischen Ängste, Ängste bei Kindern, seelsorgerliche und beraterische Hilfen

A4   Stellenwert der Gefühle
    Entstehung der Gefühle, Gefühle als Motor unserer Finalität, ABC-Theorie von Ellis, Umgang mit Gefühlen in Seelsorge und Beratung, Gewissensbildung, echte und falsche Schuldgefühle, Verantwortung für meine Gefühle, Gefühle und Lebensziele, Gefühlsblindheit, Übertragung und Gegenübertragung
A5   Arbeit mit Träumen
    Erarbeiten des Lebensstils an Hand von Trauminhalten, Wiederholungsträume, der Traum in der Individualpsychologie, der erfundene Traum, typische Träume und ihre Bedeutung

A6   Gesprächsführung B
    Aufbauseminar in Gesprächsführung, Umgang mit Widerstand, Übertragung und Gegenübertragung, die Transaktions-Analyse,  mit vier Ohren hören, paradoxe Intention, Symptomverschreibungen,  die IP-Frage, an zwei Tagen Beratungsübungen mit Videoaufzeichnung

A7   Umgang mit Krisen
    Definitionen von Krise, Dispositionen für Krisen, Stationen der Krise, akute Krisensituation, Krisenintervention, die Charakterstruktur und die dazugehörenden Krisen,  die Krise der mittleren Jahre, biblische Beispiele für Krisen, die Krise als Chance

A8   Familien- und Geschwisterkonstellation B
    Das Fotogramm, familiäre Brüche erkennen und bewältigen, Geben und Nehmen in der Partnerschaft, Rollenübertragung, Typisierung der Familie, subjektive Wahrnehmungen erkennen und beachten, Eigenverantwortung übernehmen, Verstrickungen, Mutter- und Vaterwunden

A9   Beratung bei Erziehungsproblemen
    Erziehungshilfen für Eltern und Erzieher, Erziehungsstile, vier Fehlziele bei Erwachsenen und Kindern, logische Folgen statt Strafen, Ermutigung und Lob, Konsequenz, das Kind im Familiensystem, der Familienrat, Verantwortung und Freiheit

A10   Selbstwert und Minderwertigkeit
    Entstehung der Selbstwertstörung, Entmutigung, Verwöhnung, Vernachlässigung, Erscheinungsformen, ihre Verarbeitung und Überwindung, Gelassenheit, Minderwertigkeitsgefühle und Geltungsstreben, zehn konkrete Hilfen zur Stärkung des Selbstwertes, Selbstachtung und Selbstfürsorge

A11   Zeichnen und Malen
    Praxisseminar im Umgang mit diesen nonverbalen Ausdrucksmitteln, Grundlagen und Bedeutung von Bildelementen, Problemerkennung und Lösung mit Hilfe von Zeichnungen, Erarbeiten der Gottesbeziehung an Hand von Zeichnungen

A12   Seelsorge an depressiven Menschen
    Depressionen und ihre verschiedenen Erscheinungsformen, depressives Verhalten, die seelisch-körperliche Konstellation, Nobility - no Ability  (Ehrgeizprobleme), die depressive Persönlichkeit in der Charakterstruktur, die bipolare Störung, Depression in der Bibel, sieben häufige geistliche Klagen bei Depressiven, die Konstellation des Depressiven in der Partnerschaft

A13   Psychosomatik
    Die Einheit von Leib, Seele und Geist, Krankheit als Alarmsignal der Seele, Krankheit als Symptom, Versöhnung mit sich selbst als Ausweg aus dem Selbstbetrug, Gesundheit als geistliche Aufgabe

A14   Paar- und Familienberatung A
    Das Erstgespräch, zirkuläres Fragen, Hypothesenbildung, Grundlagen des Konstruktivismus, Allparteilichkeit, Ressourcenorientierung, Reframing, Externalisierung, Systemisches Erleben in der Bibel,  Prinzipien der Gesprächsführung mit Familien, Generationsgrenzen

A15   Paar- und Familienberatung B
    Familienaufstellung, das Familienbrett, die Stellung des Einzelnen in der Familie, der narrative Ansatz, Beratung zu zweit, Paarberatung in Gruppen, Arbeit mit Fragebögen, Geschichten und Metaphern

A16   Beratung bei sexuellen Problemen
    Die Ehe als System, Interaktionsmuster, zirkuläres Denken, der Einfluss der Herkunftsfamilie, Entstehung sexueller Störungen, Beziehungsstörungen, Selbstbefriedigung, Kommunikationsstörungen, Potenzstörung, Frigidität, Pornografie, Selbsterforschung

A17   Schuld und Vergebung
    Biblische Grundlagen und seelsorgerliche Praxis, Beichte und Absolution, Schuldgefühle und Gewissen, Wahrnehmen des eigenen Anteils, Auseinandersetzung mit dem Täter, Erarbeitung von Stufen zur Vergebung nach schweren persönlichen Verletzungen

A18   Änderung des Lebensstils
    Stadien im Therapieprozess von Dreikurs, die Korrektur des Lebenszieles, Umfinalisierung, die A-B-C-Theorie von Ellis, Werkzeuge der Verhaltenstherapie, Reframing, Überprüfung der Korrektur, Umgang mit Widerstand, der Gewinn des alten Lebensstils, Schätze des Glaubens, Rückfälle, wie viel Mitspracherecht hat Gott?

A19   Seelsorge nach emotionalem und sexuellem Missbrauch
    Definition sexueller Gewalt, das Täterprofil, Anzeichen von sexuellem Missbrauch, emotionale Vernachlässigung und ihre Folgen, verschlüsselte Botschaften betroffener Kinder, Pädophilie, Gesprächshilfen, Beratung, Therapie und Seelsorge, frühkindliche Erinnerungen, Prävention

A20   Frühkindliche Erinnerungen B
    Erarbeitung des Denkschemas, das Selbstkonzept, Ideal–Wunsch–Korrektur, das Gottesbild in der frühkindlichen Erinnerung, wie wurden Autoritäten erlebt, Präzisierung des Gottesbildes

A21   Traumatisierte Menschen verstehen und begleiten
    Die traumatische Zange, Kennzeichen der Trauma-Verarbeitung, die posttraumatische Belastungsstörung, Dissoziation (Abspaltung), die Wege des Schreckens im Gehirn verstehen, multiple Persönlichkeit,  Stabilisierung, Ressourcenmobilisation, Übungen zum Herstellen von Sicherheit und Distanz, Trauer und Neuorientierung, die Situation des Seelsorgers bei Traumatisierten

A22   Seelsorgerliche Hilfen bei ADS
    Erscheinungsformen des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms mit und ohne Hyperaktivität (ADHS/ADS) erkennen und verstehen, seelsorgerliche Begleitung für Kinder und Eltern, für Erwachsene und Paare, familientherapeutische Arbeit mit Sonderzuschnitt, AD(H)S - versteckt in der alltäglichen Beratungspraxis, was sagt die Bibel zu diesem neuen Thema?

A23   Beratung bei Suchtproblematik
    Was ist Sucht, stoffliche und nichtstoffliche Süchte im Detail, Suchtentstehung und Abläufe im Gehirn, Suchtkreislauf, vier Phasen-Therapie bei stoffgebundenen Süchten, Hilfen bei Co-Abhängigkeit, seelsorgerliche Begleitung z.B. bei Internetsucht, Prävention gegen Internetsucht, Hilfen für Eltern, was Kinder brauchen

A24   Trauer und Verlust
    Gesellschaftlicher Umgang mit Tod und Trauer, Trauerrituale, Trauerreaktionen erkennen und verstehen, die Trauerphasen, Gefühle und Schuldgefühle, mit Verlusten fertig werden, Beratungsgrundsätze, biblische Hilfen, Trauer und Kinder, Erarbeitung von Abschiedsritualen

A25   Kommunikation mit Kindern
    Kindliche Logik und kindliches Verhalten verstehen, über bildhafte Kommunikation mit Kindern ins Gespräch kommen, hilfreiche Instrumente für die Beratung: Märchen in der Beratung, malen nach Märchen und Familienkonstellation mit Tieren

A26   Zwang und Zweifel
    Zwangsstörungen erkennen und verstehen, Häufigkeit und Verlauf, Zwangsstörung oder zwanghafte Persönlichkeit, 58 Formen von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, Glaubensrituale und Zwänge, Tics, biologische Ursachen, das Vermüllungssyndrom, krankhafte Zweifel, Seelsorge bei Betroffenen und Angehörigen

A27   Sensible Menschen verstehen und begleiten
    Die sensible Persönlichkeit, Sensibilität und Psychosomatik, Kindheit, Trauma, wenn Sensibilität zur Krankheit wird, verschiedene sensible Syndrome, das Immunsystem der Seele, Sensibilität und Glaube, Begleitung und Seelsorge sensibler Menschen, sich selbst schützen lernen

A28   Praxisseminar A
    Praxisseminar mit verschiedensten Übungen. Praxisbezogene Methoden für die Beratungsarbeit wie z. B. Rollenspiel, Arbeit mit Seilen, verschiedene kreative Elemente, Rituale usw. werden vorgestellt und geübt.

A29   Praxisseminar B
    Für Teilnehmer mit ausreichend Praxiserfahrung! Echte und pathologische Schuld differenzieren, Auseinandersetzung durch Briefe schreiben, gezielter Einsatz von DU-Botschaften, Auseinandersetzung mit Tätern durch „Stuhlarbeit“, Landkarte der Gefühle, Arbeit mit dem „Inneren Kind“, Ganzkörperscan, der schnelle Tipp für Eilige, dieses Praxisseminar kann unabhängig vom Praxisseminar A (A28) besucht werden.

A30   Kommunikationstraining
    Die fünf Sprecher- und die fünf Zuhörerregeln, Vermeiden von Anklagen und Du-Botschaften, Ich-Botschaften trainieren, die Kunst offene Fragen zu stellen, Umgang mit ausgelösten Gefühlen, reflektierendes Zusammenfassen und Spiegeln, aufmerksames Zuhören und authentisches Sprechen erfolgreich trainieren, sich öffnen und Gefühle zeigen